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Leipziger FC 07 vs. RSL Alte Herren  9:1
29.8.2009 Gontardweg 2

Bis zum Ende kompromisslos angegriffen.

Die ersten zwanzig Minuten des Spiels waren sehr ausgeglichen und die erste echte gute Chance hatten auch die RSL-Senioren. Nach einem Doppelpass schoss Rocco aus 10 Metern und zentraler Position den Ball aber nicht mit genug Druck auf das Tor, so dass der Torhüter halten konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt stand auch die RSL-Abwehr noch recht gut. Nach einem abgewehrten LFC-Schuss sprang der Ball dann jedoch im eigenen Fünfmeterraum zwischen zwei RSL-Spielern auf, diese klärten aber nicht, sondern überließen dem heranspringenden LFC-Stürmer das Einköpfen zum 1:0.
Nun war RSL fest entschlossen sofort den Ausgleich zu erzielen. Nach einem kurz darauf abgeblockten RSL-Schuss hatte Frank M. mit einem Nachschuss auch die Chance zu treffen, schoss aber nur gegen die Latte. Die Angriffsbemühungen gingen freilich auf Kosten der Abwehrmöglichkeiten. Weit aufgerückt und hinten häufig eins gegen eins gegen die viel schnelleren und technisch versierten LFC-Stürmer sah RSL bei den Kontern der Platzherren schlecht aus. Erschwerend kam hinzu, dass RSL beim Spielaufbau häufig einfachste Pässe nicht erfolgreich spielen konnte oder den Ball beim Dribbling schlicht dem Gegner übergab. Der LFC spielte dann schnell nach vorn und krönte seine Konter konsequent mit Toren, so dass es bereits zur Halbzeit 5:0 stand.
Ohne Trainer (wegen Krankheit verhindert) gab es zur Halbzeit keine taktischen Änderungen. Die vollzogenen Spielerwechsel brachten auch keine Besserung. Es blieb bei einer beängstigenden Passschwäche und haarsträubenden Ballverlusten. Da zudem fast alle Flanken und Ecken im Toraus landeten kam RSL kaum zu Torchancen. Lediglich bei zwei direkten Freistoßversuchen und zwei Chancen von Jens und Andre wurde dem LFC-Torhüter etwas Einsatz abverlangt.
Als eine Flanke dann doch in den LFC-Strafraum flog und vom Gegner nur unzureichend geklärt werden konnte traf Lars noch zum 7:1. Selbst nach dem Ehrentreffer besannen sich die RSL-Senioren jedoch nicht auf Schadensbegrenzung, sondern versuchte weiter anzugreifen. Im Ergebnis blieb es mit etwa Glück aber bei unter zehn Toren für den Gegner.

Der LFC war neben der viel größeren technischen Ausgeglichenheit seiner Spieler, wacher, schneller, robuster und nicht zuletzt in der Lage, taktisch zu reagieren.

Es sei so die älteren Beteiligten die höchste Niederlage seit dem Bestehen der RSL-Senioren gewesen.

T.

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