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Stern Roter Stern
TuS Leutzsch II vs. RSL Erste Herren  2:1
7.10.2007 Sportplatz "Verlängerte Rietschelstraße"
Patzer beim Letzten

Roter Stern hat sich bis auf die Knochen blamiert! Ausgerechnet beim noch punktlosen Tabellenletzten TUS Leutzsch II setzte es die erste Saisonniederlage, mit der nun der eigentlich wunderbar geglückte Start in die Saison auf einen Schlag sehr relativiert erscheint.

Schoit hats als einziger begriffen
Bittere Erinnerungen wurden wach an die letzte Spielzeit, als die Sterne gleich 2x gegen das aktuelle Schlusslicht verloren Nackenschläge, die sich die Mannschaften mit denen man sich im Aufstiegskampf wähnt so nicht leisten.
Natürlich schwang der RSL von Beginn an das Zepter, hatte gefühlte 70 Prozent Ballbesitz und verlagerte das Spiel fast ausschließlich in die Hälfte des Gegners. Doch die Leutzscher standen sehr gut in der Abwehr, ein kompaktes Bollwerk mit 9 Mann im eigenen Intimbereich. Die Sterne kamen damit nicht gut zurecht, zwar versuchte man es mit spielerischen Mitteln und auch viel über die Außenbahnen, doch es mangelte an Durchschlagskraft.

Brändy hats mal wieder versucht!
Nach 18 Min dann der erste gefährliche Konter der Leutzscher und gleich das 1-0. Eine unsortierte RSL-Abwehr sah schlecht dabei aus, auf der linken Seite überrannte einer vom TUS die Hintermannschaft und flankte hinein. In der Mitte ging das Kopfballduell verloren, unser Hüter war hinausgestürzt ohne jedoch klären zu können und so segelte das Ei über ihn ins verlassene Nest.
Danach spielten wieder nur die Sterne, doch das sah alles ziemlich planlos aus. Es gab eigentlich keine echte Torchance, nur Schüsse aus der 2. Reihe, die schon fast hilflos wirkten und allesamt schlecht waren. Also Jungs, ein bisschen Schusstraining kann echt nicht schaden, kann doch nicht sein das sämtliche Versuche entweder bessere Rückgaben sind oder 5 Meter drüber gehen. Ecken könnten auch noch mal geübt werden, so ungefährlich wie die waren in HZ 1 hätte man auch gleich den Ball zum Abstoß zum Hüter geben können.

bemüht aber glücklos
Wenn nichts geht, dann geht vielleicht wenigstens Strotze. Das klappte auch in Leutzsch wieder einmal, nach 40 Min saugte unsere Torgarantie das Objekt seiner Begierde an der Strafraumgrenze mit dem Rücken zum Tor an, düpierte fix 3 Gegenspiel und netzte aus spitzem Winkel. 1-1 zur Pause.
Nach 50 Min folgte der nächste Rückschlag in Form des erneuten Rückstandes. Nach einem langen Ball in die Spitze behauptete sich der pfeilschnelle Stürmer vom TUS gegenüber zwei Sternchen und verwandelte zum 2-1. Allerdings war er wohl in der Szene mit der Hand am Ball gewesen und der Schiri hätte abpfeifen müssen.
Die Sterne reagierten nun wütend und rannten an, jedoch stand das nun auf 11 Leute aufgestockte Abwehrbollwerk ziemlich gut und ließ nur wenige klare Torchancen zu. Im Gegensatz zur 1. Hälfte sorgte nun auch die ein oder andere von den zahlreichen Ecken (insgesamt bestimmt 20 Stk) für etwas Gefahr. Es fehlte dann im Schlussspurt auch etwas das Glück, in einer Szene wurde aus dem Strafraumgewühl aus kurzer Distanz 2x aufs Tor geschossen, doch Hüter und ein Feldspieler von TUS retteten beider mehr sitzend/ liegend auf der Linie, wobei der Feldspieler auch den Ball mit der Hand berührte, was dem Schiri aber keinen Elferpfiff wert war.

auch bemüht und auch glücklos
Auch die Gastgeber konterten noch 2x brandgefährlich und vergaben ihrerseits Riesenchancen zum 3-1. In der 92. Min kochten die Emotionen dann vollends über, Masi drang energisch mit dem Ball am Fuß in den 16er ein und wurde von einem Gegenspieler angegangen. Es gab auf jeden Fall einen Foul-würdigen Kontakt, nur fiel Masi erst nachdem er noch 5 Schritte weitergelaufen war. Da brauchte man sich dann auch nicht wundern, das die Pfeife des Unparteiischen stumm blieb. Im darauffolgenden Tumult flog Flo dann noch mit Rot runter, keine Ahnung was da für Worte Richtung Schiri gefallen waren. Eine letzte Ecke gab es noch in Min 95, der mit nach Vorn geeilte Sterne-Hüter Icke Hessler kam mit dem Kopf an den Ball, trat aber leider nicht in die Fußstapfen eines Jens Lehmann, sondern nach dieser letzten vergebenen Chance nur den Weg in die Kabine an.
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