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Stern Roter Stern
RSL Erste Herren vs. FSV Kitzscher  4:2
9.8.2009 Sportpark Dölitz
1. Runde Bezirkspokal - Sieg nach Verlängerung

Nun geht es endlich wieder los! Das Erstrundenmatch der Sterne im Bezirkspokal gegen den FSV Kitzscher bot gleich wieder so einiges, am Ende wurde es noch ein packender Pokalfight.
Die Gäste aus Kitzscher hatten die Vorsaison in der als etwas stärker eingeschätzten Staffel 1 der Bezirksklasse einen Mittelfeldplatz (9.) erreicht, ein Ergebnis das gemeinhin bei Roter Stern als Ziel für die erste Spielzeit auf Bezirksebene ausgegeben ist. Im Sportpark Dölitz konnten die Sterne gegen Kitzscher das Spiel von Beginn an überlegen gestalten, das Spielgeschehen wurde überwiegend in die Hälfte der Gäste verlagert, Torchancen gab es ebenfalls fast nur auf einer Seite.


Gleich nach 4 Minuten kam Peter Liebscher zu einer ersten Gelegenheit, doch verzog er mit seinem Schuss nach Eckball und Kopfballablage deutlich. Ein weiterer Standard brachte nach 10 Minuten aber die frühe Führung. Nach einem Nico-Langer-Freistoß konnte Martin Siegel zum 1-0 einköpfen.

Chancentod MaSi heute erfolgreich
Die Gäste aus Kitzscher blieben weiterhin abwartend und tief stehend, Roter Stern spielte diszipliniert und geduldig, ließ nicht einmal im Ansatz so etwas wie einen gefährlichen Konter zu. Das Spiel war für die Zuschauer in dieser Phase sicherlich nicht besonders attraktiv. Nach 21 Minuten verpasste Nico Langer eine scharfe Eingabe von Paul Kroneck am langen Pfosten nur knapp. Kurz darauf folgte die erste gefährliche Szene der Gäste. Nachdem ein RSL-Akteur und ein Spieler von Kitzscher abseits des Balles gemeinschaftlich zu Boden sinken, sieht der Schiri exklusiv ein einseitiges Foul des Unseren und gibt den Freistoß zentral 20 Meter vorm Tor. Kitzschers graue Eminenz Frank Wimberger tritt diesen gefährlich, noch abgefälscht wird Chris Kohn im Kasten der Sterne zu einem Glanzreflex gezwungen (23.).
Roter Stern war dann im Pech, als Nico Langer mit einem beherzten Schuss aus 20 Metern nur den Pfosten traf (32.). Kurz vor der Pause hielt der Gäste-Hüter sein Team im Spiel, als er mit einer Glanzparade einen Kopfball von MaSi nach einer Ecke entschärfte (44.).

Im zweiten Durchgang passierte lange nicht viel, RSL spielte weiter feldüberlegen und geduldig, ließ selber nichts zu. Paul Kroneck bekam in der 78. Minuten ein schönes Anspiel im Strafraum, kam aussichtsreich zum Abschluss, traf den Ball aber nicht voll. Kurz darauf gab der Schiedsrichter wieder einen nicht nachvollziehbaren Freistoß für Kitzscher in bester Lage und diesmal konnten die Gäste die Chance nutzen und mit einem abgefälschten Ball zum 1-1 ausgleichen (81.). Im Gegenzug scheiterte Paul Kroneck nur knapp, als sein Schuss am langen Eck vorbeistrich. Wenig später der Totalschock! Einmal ist der Sterne-Abwehr etwas indisponiert, ein Gästespieler bringt eine scharfe Eingabe von der rechten Seite und findet einen Abnehmer, der aus Kurzdistanz einschiebt zum 1-2 (84.). Der FSV Kitzscher hat das Spiel in drei Minuten gedreht und auf den Kopf gestellt, eine Führung wie ein schlechter Witz vom Fußballgott.

Aber die Sterne zeigten Moral und drückten noch einmal auf den Ausgleich. Erneutes Riesenpech nach 86 Minuten, als der eingewechselte Johannes Rohrbach mit einer herrlichen Direktabnahme das Lattenkreuz trifft. Sollte man so ausscheiden? Nein! In der Nachspielzeit gab es noch einmal einen Eckball für die Sterne und MaSi nickt das Leder in den Giebel, 2-2, Nachschlag bitte!

In der Verlängerung schien Kitzscher am Ende, es agierte nur noch Roter Stern. Nach 102 Minuten wurden die etwas aufgerückten Gäste überrannt, Nico legte den Ball in die Mitte auf Johannes und der tauchte so ganz frei vorm Torwart auf, ließ dem keine Chance und schob souverän zum umjubelten 3-2 ein. Nach 107 Minuten scheiterte Johannes nach schönem Anspiel durch Stefan Meißner am noch einmal gut reagierenden Gäste-Schlussmann. Wenig später kam unser stark aufspielender Neuzugang Frank Baumann (er kommt nicht aus Bremen, sondern von RB Leipzig II zu uns) zu einer guten Gelegenheit, doch wurde sein sehenswerter Schlenzer vom Torwart entschärft (109.). Ein wenig später konnte Frank sein erstes Pflichtspiel im RSL-Trikot aber doch noch krönen. In Manier einer Dampflok war Paul Kroneck mit dem Ball am Fuße in den 16er hineingeschnaubt gekommen, wurde von zwei Gegenspielern 5 Meter vorm Tor in eine muntere Stocherei verwickelt, an deren Ende Frank plötzlich an den Ball kam und diesen überlegt in die Maschen drosch. 4-2, das Spiel war durch, Roter Stern hochverdient eine Runde weiter. Die nächste Runde steigt schon am kommenden Sonntag, ab 15 Uhr gehtís gegen den Bezirksligisten TUS Leutzsch. Kommt alle!
manager



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